Spirituelles Thema: Körper, Geist und Seele


29 Apr
29Apr

Wie der Organismus auf das reagiert, was ich denken

Wir wissen aus wissenschaftlichen Untersuchungen, dass eine Zelle aus verschiedenen Teilen besteht. Zwischen den Zellen gibt es die extrazelluläre Matrix.. Das ist der Gewebeanteil - vor allem im Bindegewebe - der zwischen den Zellen im sogenannten Interzellularraum liegt. Eine Zelle besteht aus einer Zellhülle, dem Zellkern und der Zellflüssigkeit. Man nennt dies Zell - Kommunikation oder Erregungsleitung, auch Reizleitung genannt. Diese Kommunikation erfolgt durch elektrische Signale, genau genommen durch elektromagnetische Signale bestimmter Wellenlängen Skalarwellen genannt. Die Zellen kommunizieren mit unserem Organismus mit der Osmose. Die Osmose beschreibt die Bewegung von Molekülen (Atome) durch eine Membran (Zellwand). Durch die Osmose sind alle Zellen miteinander verbunden. Die Zellflüssigkeit, die durch die Zellmembran hinein - und herausfliesst und gefiltert wird, enthält auch Informationen von anderen Zellen. So weiss jede Zelle, was gerade benötigt wird, um den ganzen Organismus aufrecht zu erhalten. Jede Zelle in jedem Lebewesen benötigt und nutzt die Osmose, um zu überleben. Lebenswichtige Nährstoffe werden so durch die Zellwand durchgefiltert und an die Zelle "verfüttert". Die menschlichen Zellen bilden die kleinste Funktionseinheit im menschlichen Körper. Neben diesen Zellbestandteilen enthält die Zelle noch weitere Bestandteile, die sogenannten Organellen. Organellen sind die Bestandteile in jeder Zelle. Jede dieser Organellen hat eine eigene Funktion. Die Einheit bildet das Funktionieren einer Zelle. Das "Gehirn" einer Zelle sind die Mitochondrien. Diese sind leicht durchlässig und man findet in ihnen ringförmige DNA, sowie Ribosomen oder kleine Vesikel. Das sind die Erbinformationen jedes Einzelnen. In diesen sind alle Erinnerungen von jedem Verwandten, der je gelebt hatte, gespeichert. Jeder von uns erlebt jeden Tag irgendetwas. Sei es etwas Schönes oder auch etwas Schlechtes. Jedes der Erlebnisse wird in diesen Zellen als Information abgespeichert. Diese Informationen werden dann durch die Osmose untereinander ausgetauscht, damit jede Zelle auf dem gleichen Wissenstand ist. Mein Gehirn steuert meinen Körper. Mein Gehirn steuere ich selbst. Mein Geist. Jeden Gedanken, den ich denke, lässt ein Körperteil bewegen. Durch all die elektrischen Signale, die zwischen jeder einzelnen Zelle bestehen, macht mein Körper das, was ich will. Ich gebe den Befehl zu rennen, also renne ich. Ich gebe den Befehl zu essen, also esse ich. Der Katalysator ist das Herz. Damit mein Körper regenerieren kann, werde ich müde und muss mich ausruhen. Wenn es mir gut geht, funktioniert mein Körper einwandfrei. Ich bin fit und wach. Ich habe gute Laune und habe viel Energie. Wenn es mir schlecht geht, habe ich kaum Energie und muss viel schlafen, vielleicht werde ich sogar krank. Da ich mit meinem Körper eine Einheit bilde, weiss ich, dass alles was ich denke, von meinem Körper umgesetzt wird. Schliesslich bin ich der General. Ich bin die, die meinen Körper steuert. Das ist so, als wäre ich am Steuer meines Autos. Da bin auch ich die, die den Wagen lenkt. 

Wenn ich meinen Körper bewusst steuere, mache ist das natürlich besser, als wenn ich Probleme, die mich beschäftigen, unterdrücke oder ständig daran herumstudiere. Wenn ich zu viele Probleme und negative Gedanken unterdrücke, kommt mein Unterbewusstsein zum Vorschein. Der Körper hat nur eine gewisse Kapazität, um schlechte Energien, welche durch meine Gedanken entstanden sind, abzubauen. Am besten geht das, wenn mein Bewusstsein ausgeschaltet ist. Wann ist das ausgeschaltet? Wenn ich schlafe. Vor allem in der Nacht, wenn mein Geist nicht anwesend ist, kann der Körper die überschüssige Energie, welche ich tagsüber angesammelt und nicht bewusst wieder gelöst habe, abbauen. Er versucht es zumindest. Sei es mit nervösen Beinen, schmerzenden Muskeln oder das bekannte Knirschen und Schleifen mit den eigenen Zähnen. Der Körper wird während der Ruhephase nicht mehr aktiv kontrolliert und die Gefühle nicht unterdrückt. Wenn ich tagsüber immer wieder daran denke, was alles nicht gut ist in meinem Leben oder meine Gedanken unterdrücke, lagert sich das in den Zellen ab. Diese Gedanken denke ich im Gehirn, doch da der Körper durch Blutgefässe und Nervenbahnen verbunden ist, gebe ich diese Information an jede einzelne Zelle ab. Mein Körper besteht aus 30 bis 40 Billionen (!) Zellen. Wenn ich nun jeden Tag so denke, bekommen diese Zellen tagtäglich diese Informationen. Ich habe mal von einem Experiment mit Pflanzen gelesen. Ein Dr. Cleve Backster, ein amerikanischer Experte, der mit Lügendetektoren Mitte der Neunzigerjahre für das amerikanische Militär und das CIA gearbeitet hat, hat bereits 1966 bei der Anwendung eines solchen zufällig entdeckt, das Pflanzen hoch entwickelte, emotionale Aktivitäten haben, die denen der Menschen gleichen. Daraufhin hat er mehrere Experimente mit Pflanzen durchgeführt (im Internet nachlesbar = Cleve Backster -– Die geheimen Gefühle und Emotionen der Pflanzen – Motivationsgeschichten ). Wenn ich nun jeden Tag eine Pflanze beschimpfe, wird sie eingehen. Jedoch die Pflanze, die ich jeden Tag lobe und sage wie schön sie ist, wird aufblühen. Das ist mit uns auch so. Wir haben es auch lieber, wenn wir gelobt werden. Das geschieht nun auch mit meinem Körper. Jedes Organ hat seine eigene Funktion im Körper. Jedes Organ ist mit einem Thema verbunden. Eines meiner Themen ist es, dass ich schlecht loslassen kann. Trauer und meine Gefühle zuzulassen ebenso. In meiner Familie war Emotionalität nicht gerne gesehen. Ich musste immer stark sein. Durfte nie zeigen, was in mir drin los war. Nach dem ich ausgezogen bin, habe ich sehr lange gebraucht, meine Gefühle und Emotionen wieder zuzulassen. Ich bin nämlich ein Mensch, der sehr nahe am Wasser gebaut ist. Ich weine bei wunderschöner Musik oder mir steigen Tränen in die Augen, wenn ich einen romantischen Film sehe. Lache laut heraus bei Pointen in Filmen, die viele nicht verstehen. Der Humor in meiner Familie ist sehr sarkastisch und schwarz. Das erste Mal, als mir auffiel, dass meine Gedanken meinen Körper steuern, war bei meiner Menstruation. In einer meiner Beziehungen hatte ich oft sehr starke Schmerzen. Ich krümmte mich und wenn ich meine Tage mitten in der Nacht bekam, was oft geschah, konnte ich nicht mehr schlafen. War am Ächzen und Stöhnen vor Schmerz. Mir fiel auf, dass ich in meiner zweiten Beziehung - zwischen 25 und 30 – einen Partner hatte, der kaum verstand, wenn ich drei Tage im Monat keinen Sex haben wollte aufgrund meiner Periode. Ich hatte mir also als 'Abwehr' überlegt, dass ich Schmerzen haben sollte, weil er es nur auf diese Weise akzeptieren würde. Was dann auch so war. In der nächsten Beziehung war die Akzeptanz meines damaligen Partners völlig vorhanden und da konnte ich meinem Körper mitteilen, dass diese Schmerzen nicht mehr nötig waren. Von da an wurden meine Beschwerden tatsächlich weniger. 

Wenn ich nachlese, welche Funktion die einzelnen Organe haben, macht alles Sinn. Nieren, Blase, der ganze Urogenitaltrakt sind zuständig für die Blutfilterung & auch Giftstoffe aus Resten des Immunsystems herauszufiltern. Stoffe, wie Vitamine oder Spurenelemente, welche vom Körper nicht gebraucht und in den Zellen für die Energiegewinnung verbrannt wurden, werden auf diesem Weg durch die Blase ausgeschieden. Also salopp gesagt, werden alle Giftstoffe ausgeschwemmt. Wir wissen alle, dass es nicht gesund ist, den Harndrang hinauszuzögern oder zu unterdrücken. Wir wissen alle, je heller der Urin ist, desto gesünder ist man selbst. Beim Enddarm ist es Dasselbe. Es ist ungesund, den Drang auf die Toilette zu gehen, zu unterdrücken. Bakterien, die sich zu Unmengen dort aufhalten, könnten mutieren und etwas entstehen lassen, dass dann den ganzen Darm beeinflussen kann. So las ich jedes Mal, wenn ich irgendwo Schmerzen hatte, im Internet nach, welche Funktion im Körper das entsprechende Organ oder welche spirituelle Bedeutung die Stelle hat, bei der es schmerzte. Ich überlege mir jeweils, wie ich das auf meine aktuelle Lebenssituation übertragen kann. Meistens setze ich mich mit dem dazugehörigen Thema auseinander und versuche, es zu lösen. Einfach ist es nicht, doch mit der Zeit geht es schneller. Ich bin davon überzeugt, dass eine andauernde Negativität dem Körper schaden würde und dieser irgendwann seine Funktionen verlieren würde. Mein Körper ist nicht mehr im Fluss, weil ICH nicht mehr im Fluss bin. Ich hatte einmal fast sechs Monate lang einen Husten, der immer schlimmer wurde. Ich schob es auf die neue Wohnung, in der wir damals wohnten. Frisch gebaut, da gibt es sicher noch Feinstaub in der Luft. Dann schob ich es auf die Praxis, die renoviert wurde. Da gibt es ja auch Feinstaub in der Luft. Dann in der anderen Praxis, da stand der PC im Behandlungsraum. Ja, sicherlich auch wieder Staub, der aus dem Rechner in den Raum blies. Ich hatte für meinen Husten ständig eine Rechtfertigung. Doch der Husten wurde immer schlimmer. Ich hörte mich an, als wäre ich eine starke Raucherin. Röchelte in der Nacht vor mir her und konnte kaum noch schlafen. Bald schon hatte ich keine Stimme mehr. Ich wusste nicht mehr weiter und liess beim Arzt ein Röntgenbild machen. Kein Befund. Alles picobello – die Blutwerte waren auch normal. Er konnte sich den anhaltenden Husten nicht erklären. Ich hatte als Kind einmal Tuberkulose. Doch nicht mal das konnte er auf dem Röntgenbild nachweisen. So wie es schien, hatte das mein Körper völlig auskuriert. Ich habe kein Narbengewebe in den Lungen davongetragen. Ohne mir medizinisch helfen zu können, bat er mich wieder nach Hause mit dem Tipp, ich müsse den Husten halt ausstehen. Ich überlegte, was meinen Lungen helfen könnte und lieh mir ein Beatmungsgerät bei der Apotheke aus. Ein Gerät zum Inhalieren. Mit Kochsalzlösung inhalierte ich nun jeden Tag zehn Minuten lang morgens und abends. Nach ein paar Tagen war mein Husten fast weg – mit Betonung auf ‚fast‘. Als ich mit meinem damaligen Freund auf Bali in den Ferien war und wir über unsere Eltern gesprochen haben - sein Vater und meine Mutter haben etwa die gleichen Charakterzüge, die nicht gerade positiv auf uns wirken - ist mir etwas aufgefallen. Während er mir erzählte, wie er mit seinem Vater umgeht, ging mir ein Licht auf. Er versuchte, sich nie über ihn aufzuregen. Er war quasi immun gegen seine Nörgeleien. Ich musste das auch versuchen. Dann sah ich mal nach, für was die Lungen - spirituell gesehen - stehen. Die Lungen stehen für die Trauerbewältigung und dass man nicht sagt, was einem auf dem Herzen liegt. Ich konnte mich erinnern, dass ich nach einem Streit mit meinem Freund eine Bronchitis bekam. Wir konnten aber nicht zu Ende streiten, da wir an einem Flughafen waren, also liess ich es gut sein. Das war bei mir vermutlich der Zusammenhang. Ich dachte an meinen Vater, der gestorben war und um den ich nie richtig getrauert hatte. Ich wusste ja, dass er immer wieder bei mir war. Ich fiel eine Entscheidung. 

Ich wusste schon seit einigen Jahren, dass es besser für mich sein würde, den Kontakt zu meiner Mutter abzubrechen. Konnte es aber nie übers Herz bringen. Schliesslich ist sie meine Mutter. Schweren Herzens fiel ich den Entscheid. Auch liess ich nun die ganze Trauer um meinen verstorbenen Vater zu. Am nächsten Tag war mein Husten vollständig weg. Zwei Monate später war Corona überall. Ich bin froh, habe ich diese Themen kurz vorher für mich gelöst. Ich will gar nicht daran denken, was geschehen wäre. In Kombination mit Corona... Ich glaube alles, was ich denke, spiegelt sich in meinem Körper wider. Alles, was ich mir vorstelle jemals zu haben, werde ich irgendwann auch haben. Weil der Körper mit meinem Geist zusammenarbeitet. Jede Zelle und jedes Organ arbeitet mit mir zusammen. Ich darf nicht nur eine einzige Sache anschauen und versuchen, diese isoliert zu beheben. Mein Körper zeigt mir auf, was meine Seele mir schon lange sagen möchte. Seit ich mehr auf die Zeichen meines Körpers achte, geht es mir viel besser. Ich hatte seit meiner Ausbildung zum Erdenengel im Jahr 2018 keine einzige Erkältung mehr. Keinen Schnupfen. Wenn ich etwas spüre, gehe ich dem sofort nach. Was will mir mein Körper mitteilen, was ich über die Seele nicht wahrgenommen habe? So löse ich nach und nach jedes Thema und bin gesund. In meinem Geist und in meinem Körper.

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